Conti Beteiligungsfonds IX/X und Greenland - Verjährung droht

Diese beiden Beteiligungen haben sich wirtschaftlich völlig anders entwickelt, als dies ursprünglich prognostiziert worden war, und den Anlegern drohen empfindliche finanzielle Verluste!

Beim Conti Beteiligungsfonds IX/X mussten bereits Verkaufsbeschlüsse für zwei der vier Schiffe, MS “Conti Elektra” und MS “Conti Salmone” gefasst werden, weil die beiden Schiffe ab dem Jahr 2009 aufgrund sehr niedriger Charterraten nicht mehr in der Lage waren, die jeweiligen Schiffsfinanzierungen zu bedienen. Den Anlegern drohen empfindliche finanzielle Verluste, da im Falle des Verkaufs der beiden Fondsschiffe nicht mehr mit Rückflüssen für die Anleger zu rechnen ist.

Auch die Conti Greenland befindet sich in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation. Ausschüttungen hat es bis zum heutigen Tage so gut wie keine gegeben. Denn auch der Produktentanker steht seit Beginn der Schifffahrtskrise massiv unter Druck. Nachdem sich die Charterraten nach langer Durststrecke im Jahr 2015 endlich erholt hatten, stürzten sie im Jahr 2016 wieder dramatisch ab. Es besteht die Gefahr, dass die Conti Greenland ihre Schiffsfinanzierung langfristig nicht wie bisher bedienen kann. Dann drohen auch den Anlegern dieses Fonds empfindliche finanzielle Verluste.