FHH Fonds Nr. 40 - MS Antofagasta - hier droht Totalverlust

Das vorläufige Insolvenzverfahren über die FHH Fonds Nr. 40 MS „Antofagasta“ GmbH & Co. KG wurde vom Amtsgericht Hamburg am 3. März 2017 eröffnet (AZ: 67 b IN 53/17). Was bedeutet das für die Anleger? Sie müssen mit hohen Verlusten rechnen! Mit einer Mindestbeteiligung von 15.000 Euro konnten sich Anleger seit Juni 2009 an dem vom Fondshaus Hamburg aufgelegten FHH Fonds Nr. 40 beteiligen, nun droht der Totalverlust des angelegten Geldes. Schon im Jahre 2008 waren die Folgen der Finanzkrise erkennbar, die Charterraten bei Containerschiffen gingen merklich zurück. Die prognostizierten Renditen konnten nicht erwirtschaftet werden, das zeichnete sich auch schon im Jahre 2008 ab.

Anleger sollten nun schnellstmöglich handeln, um nicht einen Totalverlust des angelegten Geldes zu erleiden. Schiffsfonds sind hoch spekulative Geldanlagen und grundsätzlich nicht zur Altersvorsorge geeignet, Risiken von Schiffsfonds wurden überwiegend beim Beratungsgespräch Anlegern nicht verständlich aufgezeigt. Hier besteht nun die Möglichkeit, Beratungsfehler geltend zu machen, hierzu ist es aber unumgänglich, fachanwaltliche Unterstützung hinzuzuziehen.

Selbst in diesem Insolvenzverfahren kann davon ausgegangen werden, dass die Ansprüche der Gläubiger nicht vollständig befriedigt werden. Das bedeutet für die Anleger, dass sie mit hohen finanziellen Verlusten rechnen müssen.

Anleger können mit fachanwaltlicher Unterstützung und fachanwaltlichem Sachverstand sowohl gegen die Prospektverantwortlichen als auch gegen die Vermittler oder deren Institute Forderungen und Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen stellen. Eine Überprüfung des Emissions-prospektes vorausgesetzt, können sich hier geschönte Zahlen oder falsche und irreführende Angaben versteckt haben. Vermittler und Anlageberater müssen aber auch das jeweilige Geschäftsmodell auf Plausibilität überprüfen, ist dies nicht geschehen, entstehen Beratungsfehler.