US-Immobilienprojekt gescheitert

Insgesamt wurden rund 430 Millionen US-Dollar von 4000 deutschen Anlegern in die Immoblienfonds KanAm 22 und Real Estate Partners 1 investiert.

Eigentlich sollte daraus ein Einkaufszentrum in der Nähe von New York City entstehen, nun wird den Anlegern jedoch der Totalverlust erklärt. Die Bestandteile des Meadows-Komplexes, die als Besicherung von Bankkrediten dienten sind der Kontrolle der beteiligten KanAm-Fonds entzogen worden.

Der Anfang vom Ende der beteiligten Fonds war abzusehen, als im Jahr 2008 die us-amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Pleite ging. Ein Lehman-Fonds war ebenfalls an dem Projekt beteiligt, konnte jedoch zu diesem Zeitpunkt seine Verpflichtung gegenüber der Kredit gebenden Bank nicht mehr erfüllen. Im weiteren Verlauf konnte kein Kapitalgeber gefunden werden, der den Zahlungsausfall der Lehman Brothers kompensieren wollte.

Es stellt sich nun die Frage, ob die Fondsgesellschaft die Anleger tatsächlich kontinuierlich über die Entwicklungen informiert hat und ob trotz der Lehman-Pleite weiterhin Fondsanteile verkauft wurden.